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Darkness Rises im Test – mehr als Hack & Slay

Darkness Rises im Inside Games Test. In einem düster angehauchten Setting schlägt sich euer Held in Hack & Slay Manier durch eine Horde von Gegner. Dabei kommt man schnell in den für das Genre typischen Item Strudel. Doch Darkness Rises hat noch einiges anderes zu bieten.

Die Grundpfeiler: Klassenauswahl und Charakterindividualisierung

Das erste Positive erwartet uns beim Testen direkt bei der Charakter Erstellung: Neben der obligatorischen Auswahl aus verschieden Klassen – Krieger, Zauberin, Berserker, Assassinin und Schützin stehen zur Wahl – gibt es eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, die das Aussehen des Charakters betreffen. Dadurch könnt ihr euch individualisieren – da schlägt das RPG Herz gleich höher. Allerdings kann das Geschlecht der Klassen nicht geändert werden.
Durch die verschiedenen Klassen kommt Abwechslung ins Spiel. Dafür ist es ärgerlich, dass das Tutorial nicht überspringbar ist und mit jeder Klasse erneut gespielt werden muss. Der Wechsel zwischen den einzelnen Klassen ist dann aber wieder unkompliziert und geht schnell ohne große Ladezeiten.

Nicht verwirren lassen: Der Charakter kann erst nach dem Abschließen des Tutorials wie gewünscht angepasst werden.  Jedoch kann nur der erste Charakter ohne weiteres verändert werden. Wohingegen für jeden weiteren entweder Edelsteine oder Anpassungstickets verwendet werden müssen.

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Der Einstieg

Die ersten Momente im Spiel erinnern etwas an die Darksouls Reihe: Düstere Atmosphäre und große, dicke Brocken in den Bosskämpfen. Aber keine Sorge, auch wenn die Bosse teilweise besondere Skills aufweisen, verhält sich Darkness Rises wie ein klassisches Hack & Slay. Demnach steht dem Spieler eine Übermacht an Gegnern gegenüber, durch deren Reihen man aber wie ein heißes Messer durch Butter gleitet.

Ihr könnt in die Kämpfe vier verschiedene Skills mitnehmen, einer davon ist eure Ultimate. Etwas unscheinbarer, aber dafür eine umso nützlichere Fähigkeit, ist das Ausweichen. Richtig eingesetzt, werden viele Kämpfe hierdurch spürbar leichter.

Darkness Rises Kampf | Inside Games - Test

So ist man es von Hack & Slays gewohnt: Actionreiche und schnelle Kämpfe, in denen die Gegner keine Chance haben.

Ein nettes Gimmick: Manchmal können besiegte Elite Mobs oder deren Waffen durch den eignen Charakter kontrolliert werden. Dadurch kommt ein wenig Abwechselung bis zum nächsten Abschnitt ins Spiel.

Ihr könnt die Quest Dungeons auch automatisiert durchspielen lassen. Grundsätzlich ein nettes Feature. Allerdings sind die einzelnen Abschnitte in so kurzer Zeit durchgespielt. Ferner ist der Computer nicht wirklich schneller und trifft nicht immer die besten Entscheidungen. Deswegen ist der Nutzen eher fraglich. Dagegen ist die Möglichkeit bereits mit drei Sternen abgeschlossene Abschnitte durch Abschlusstickets direkt abzuschließen deutlich sinnvoller.

Nicht neu, aber gut

Was danach folgt ist Standard, obgleich aber gut umgesetzt. Neben einer Hauptquest Reihe gibt es verschiedene andere Spielmodi: Abgesehen von PvP erwartet euch im PvE verschiedene kurze Dungeons, die jeweils eine andere Art von Belohnungen geben. Weiterhin könnt ihr im Koop entweder zu Zweit oder in einem Raid mit anderen Spielern gemeinsam kämpfen.

Allen gemeinsam ist, dass sie nur in einer begrenzten Anzahl am Tag abgeschlossen werden können. Danach heißt es warten bzw. im PvP und Koop könnt ihr Edelsteine einsetzen, um weitere Teilnahmemöglichkeiten zu erhalten. Edelsteine bekommt ihr für Echtgeld im Shop oder aber auch für tägliche Aufgaben.

Die tägliche Begrenzung ist aber nicht weiter dramatisch. Aufgrund der Fülle von verschiedenen Spielmodi, gibt es immer genug zu tun. Und wenn doch nichts mehr auf dem Plan stehen sollte, kann immer noch im nahegelegenen Dorf geangelt werden – ja, richtig gelesen. Was auch immer Angeln mit Darkness Rises zu tun hat.

Darkness Rises Es gibt eine Menge zu tun Darkness Rises Kampf | Inside Games - Test

In Darkness Rises gibt es immer eine menge zu tun. Die tägliche Begrenzung mancher Dungeons fällt daher nicht weiter ins Gewicht.

Nur manchmal gibt es kleine Ruckler in dem sonst flüssigen und optisch sehr guten Game. Gehalten ist das Ganze im asiatischen Stil, soll heißen: Imposante Skilleffekte und markante Schadenszahlen ploppen während des Kampfes auf. Und weiterhin sind Charaktere mit teils asiatisch wirkenden Gesichtszügen und recht knapper Bekleidung unterwegs.

Das PvP System

Zu den verschiedenen Spielmodi zählt natürlich auch ein PvP System. Hierfür habt ihr die Möglichkeit andere Skills, als im PvE zu verwenden. Freilich gilt auch die begrenzte Anzahl. Damit muss gut überlegt werden, auf welche Fähigkeiten vertraut werden soll! Zusätzlich zum Ausweichen gibt es nun auch noch die Option Angriffe des Gegners zu blocken. Blockiert ihr erfolgreich einen gegnerischen Angriff, könnt ihr danach zum effektiven Gegenschlag ausholen.

Im PvP selbst könnt ihr auch wieder verschiedene Varianten wählen. In Ranglistenmatches könnt ihr euch eure Gegner selbst aussuchen (teilweise werden hier die Machtwerte falsch angezeigt, also Vorsicht!). In den anderen Varianten werdet ihr nach einem Rang System gematched. Mit etwas Klassenkenntnis und der richtigen Skill Auswahl ist das PvP grundsätzlich gut umgesetzt. Allerdings kann es ebenfalls frustrierend sein, wenn die Gegner mit einem deutlich stärkeren Equipment aufwarten.
Fürs PvP bekommt ihr Auszeichnungen, die ihr im Laden gegen bestimmte Gegenstände tauschen könnt.

Auf die Macht kommt es an

Darkness Rises Attribute | Inside Games - Test

Die Charakter Verstärkung ist essenziell! Neben Ausrüstungen und Charakter Level spielen die Attribute eine zentrale Rolle. Hier lohnt es sich, diese immer mit zu leveln.

Ein zentraler Punkt ist natürlich die Aufwertung eures Charakters. Hierfür fließen in Darkness Rises verschiedene Aspekte zusammen. Einerseits gibt das Erledigen der Hauptquest einen passiven Buff, der dauerhaft dem Charakter mehr Stärke verleiht.
Neben den Attributen und dem Level des Charakters an sich, spielen anderseits die Items die wichtigste Rolle in Darkness Rises. Alle tragbaren Ausrüstungsgegenstände sind levelbar. Zwei Ausrüstungen auf Maximal-Level der gleichen Seltenheit können schließlich fusioniert werden. Dabei erhaltet ihr ein Item der nächsthöheren Stufe. Und so setzt sich eine Spirale in Gang, in der ihr auf der Jagd nach immer besseren Stücken seid, die im Idealfall allesamt zum gleichen Rüstungsset gehören sollten. Dadurch seid ihr natürlich gezwungen, immer wieder die gleichen Abschnitte zu spielen. Da kommt das Stupide und gleichzeitig so typische in dem Genre zutage.

Darkness Rises Ausrüstungen | Inside Games - Test

Die Item Jagd stellt natürlich auch in Darkness Rises einen Kernaspekt dar. Immer besser, immer stärker, immer weiter!

5 Inside Games Tipps:

1. Sucht euch unbedingt eine aktive Gilde, um von deren Vorteile, wie Gold- oder EP-Boni, profitieren zu können

2. Wertet zu Beginn keine Gegenstände auf. Sind sie ausgelevelt fusioniert sie und erhaltet dadurch stärkere Ausrüstungen!

3. Schnelleres Leveln: Nutzt eure Abschlusstickets, um direkt die Nebenquests abschließen zu können. Kombiniert diese mit den Erfahrungsboostern. Schaut weiterhin bei den wöchentlichen Aufgaben vorbei. Diese schließt ihr durchs normale Spielen in der Regel automatisch ab. Neben Gold geben diese auch immer Erfahrungspunkte als Belohnung.

4. Nicht nur Gegenstände erhöhen die Macht:

Verbessert ständig die Attribut-Level des Charakters. Wenn euch Materialien fehlen sollten, könnt ihr überprüfen in welchem Kapitel ihr diese als Belohnung erhalten werdet.

Bringt kontinuierlich die Hauptquest voran. Denn immer wenn ihr ein Kapitel abschließen könnt, wird euer Charakter verstärkt.

5. Einer eurer wichtigsten Skills ist das Ausweichen. Vergesst das nicht und nutzt ihn regelmäßig.

Noch mehr Tipps und Tricks findet ihr im neuen Guide von Inside Games!

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Noch mehr Tipps findet ihr in unserem neuen Darkness Rises Guide

Fazit

Natürlich gibt es auch einen Ingame Shop, in dem alles Mögliche zu erwerben gibt. Die meisten Edelsteine werden für optische Effekte, wie Kostüme und Kosmetik verwendet. Diese deinen Charakter aber nur dem Individualisieren und kaum weiteren Auswirkungen aufs Spiel besitzen.

Die Erinnerungen den Item Shop zu verwenden erfolgen eher dezent und nicht so hochfrequent. Das gefällt. Auch die Notwendigkeit Edelsteine zu verwenden beläuft sich auf ein aus haltbares Maß. Zudem gibt es einige Möglichkeiten sich welche zu erspielen.
Wer allerdings seinen Charakter über Kostüme individualisieren möchte, muss wohl tief in die eigenen Taschen greifen. Denn hier scheint Nexon richtig Geld machen zu wollen

Insgesamt bringt Darkness Rises eine menge mit. Das Spiel ist schön anzusehen, vorausgesetzt man mag den asiatischen Grafik Stil. Es gibt seltene Performance Probleme, die aber nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

In manchen Situationen wäre es nützlich die Einstellung der Kameraposition ändern zu können, um einen besseren Überblick zu erhalten. Diese Option steht im Spieler aber nicht bereit.

Auf der Jagd nach immer besseren Gegenständen oder höheren Charakter Leveln, müsst ihr in Kauf nehmen, gleiche Abschnitte immer und immer wieder zu spielen. Diesen Grind Faktor kennt man aus unzähligen Hack & Slay Spielen. Schade bei Darkness Rises dabei ist, dass die einzelnen Kapitel innerhalb der Abenteuer Abschnitte immer identisch aufgebaut sind. Hier wäre mehr Abwechslung wünschenswert.

Darkness Rises
Entwickler/Publisher Nexon
Version 1.13.1
Getestet auf Huawei P10 lite
Kosten Kostenlos
Bewertung
92
Unterhaltungswert Bewertung 4.5
Umfang 5_gamepads | Inside Games
Suchtfaktor/Langzeitmotivation Bewertung 4.5
Grafik und Sound Bewertung 4.5
Free to Play Charakter Bewertung 4.5
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Weiterführende Links

Darkness Rises auf Inside Games

Darkness Rises auf Reddit

Offizielle Entwicklerseite von Nexon




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